đžMehr Klang â weniger Populismus
Warum Kultur fĂŒr unsere Demokratie unverzichtbar ist? Ein Konzert, das bleibt.Es ist ĂŒber zehn Jahre her â und doch sehe ich es noch ganz deutlich vor mir: ein âRock gegen Rechtsâ-Konzert hier bei uns im Kreis Euskirchen. Jugendliche, Familien, Ă€ltere Menschen â sie alle standen gemeinsam auf dem Platz. Es wurde getanzt, mitgesungen, Flagge gezeigt. Nicht mit Parolen, sondern mit Musik. Mit Haltung. Mit Freude an der Vielfalt.
Es war kraftvoll â auf die beste Art. Ein Zeichen gegen Hetze. Gegen Ausgrenzung. Und fĂŒr ein Miteinander, das Raum lĂ€sst: fĂŒr Freiheit, fĂŒr Menschlichkeit, fĂŒr Kultur.
đ§© Kultur: mehr als nur Unterhaltung
Solche Erlebnisse zeigen, was Kultur leisten kann: Sie bringt Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nie begegnen wĂŒrden. Sie schafft Verbindung â ĂŒber Generationen, Herkunft und LebensrealitĂ€ten hinweg. Und sie schenkt uns etwas, das wir gerade in herausfordernden Zeiten dringend brauchen:
Hoffnung. IdentitÀt. Gemeinsinn.
Doch genau diese RĂ€ume werden enger. Kulturelle Angebote gelten oft als verzichtbar â dabei sind sie essenziell. Denn wo Kultur fehlt, verliert unsere Gesellschaft an Tiefe, an Dialog, an Widerstandskraft.
đĄ Kulturpolitik beginnt vor Ort
In der aktuellen Folge meines Podcasts âAuf die Ohren, fertig, GRĂN!â geht es um genau diese Fragen: Warum ist Kultur keine nette Zugabe, sondern Grundversorgung? Wie sichern wir kulturelle Teilhabe auch im lĂ€ndlichen Raum? Und was bedeutet das ganz konkret fĂŒr die Politik bei uns vor Ort?
FĂŒr uns GRĂNE im Kreis Euskirchen und in der Gemeinde Blankenheim ist die Antwort klar: Kultur gehört in die Mitte â auch und gerade in lĂ€ndlichen Regionen. Wir setzen uns ein fĂŒr mobile Kulturformate in Dörfern, fĂŒr eine bessere Förderung freier Kulturschaffender, fĂŒr kulturelle Bildung unabhĂ€ngig vom Geldbeutel, fĂŒr kreative Zwischennutzungen leerstehender RĂ€ume â und fĂŒr Teilhabe statt ExklusivitĂ€t.
đŹ Mein Fazit: Haltung zeigen, Kultur stĂ€rken
Wer heute in Kunst und Kultur investiert, investiert in eine widerstandsfĂ€hige, offene Gesellschaft von morgen. Mehr Klang â weniger Populismus â das ist nicht nur der Titel dieser Folge. Es ist eine klare Haltung. Und ein Auftrag an uns alle â in Politik, in der Kommune, in der Gesellschaft.
- Ich freue mich wie immer ĂŒber RĂŒckmeldungen â per Mail, auf Social Media oder persönlich bei der nĂ€chsten Veranstaltung. Denn Kultur beginnt oft da, wo jemand zuhört.

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