đ» Warum digitale SouverĂ€nitĂ€t bei uns vor Ort beginnt
Unsere StĂ€dte und Gemeinden stehen lĂ€ngst an einem digitalen Wendepunkt. Wenn zentrale Dienste ausfallen, merken wir, wie abhĂ€ngig wir von Anbietern auĂerhalb Europas geworden sind. Doch genau hier – vor Ort, in unseren Verwaltungen, Schulen und Gremien – können wir diese AbhĂ€ngigkeit Schritt fĂŒr Schritt reduzieren.
In der neuen Podcastfolge von „Auf die Ohren, fertig, grĂŒn!“ spreche ich darĂŒber, wie Kommunen digitale Kontrolle zurĂŒckgewinnen können und warum das fĂŒr Demokratie sowie Freiheit entscheidend ist.
â ïž Wenn eine Stadt plötzlich stillsteht
Ein gewöhnlicher Dienstagmorgen â und plötzlich funktioniert nichts mehr: KartenlesegerĂ€te blinken, Diensthandys fallen aus, die Verwaltungssoftware startet nicht. Der Auslöser: eine Störung bei einem internationalen Anbieter.
Kein Angriff, keine Katastrophe â aber ein Moment, der zeigt, wie stark wir digital abhĂ€ngig geworden sind.
đ Europas AbhĂ€ngigkeit â sichtbar erst im Ernstfall
Viele digitale Dienste, die unseren Alltag tragen, liegen nicht in europĂ€ischer Hand. Cloud, Software, Apps, Plattformen: alles oft von Konzernen auĂerhalb Europas.
- Bequem - ja.
- UnabhÀngig - nein.
Genau darin liegt ein politisches Risiko, das uns alle betrifft.
đïž Kommunen können den Unterschied machen
Digitale SouverĂ€nitĂ€t beginnt nicht in BrĂŒssel, sondern in unseren StĂ€dten und Gemeinden. Denn wir entscheiden vor Ort, welche Software wir nutzen, wie wir Daten speichern und ob wir auf offene Standards und offene, vernetzte Plattformen setzen.
Jede dieser Entscheidungen kann AbhÀngigkeiten abbauen und unsere HandlungsfÀhigkeit stÀrken.
đĄïž SouverĂ€nitĂ€t schĂŒtzt Demokratie
Digitale SouverĂ€nitĂ€t ist kein Technikthema. Es ist ein demokratisches Fundament. Eine Kommune, die ihre digitale Infrastruktur versteht und kontrolliert, ist im Ernstfall besser geschĂŒtzt â technisch wie politisch. Und genau deshalb lohnt es sich, diesen Weg zu gehen.
đ§ Jetzt reinhören & mitdiskutieren!
In dieser Folge geht es um die Frage, wie abhĂ€ngig wir digital wirklich sind und warum Kommunen eine SchlĂŒsselrolle dabei spielen, diese AbhĂ€ngigkeit StĂŒck fĂŒr StĂŒck zu reduzieren.
đŹ Wie erlebst du digitale AbhĂ€ngigkeiten in deiner Verwaltung, deiner Schule oder deinem Umfeld?
Schreib mir deine Meinung oder teile deine Erfahrungen. Denn es braucht Austausch und den Mut, neue Wege zu gehen.

Verwandte Artikel
Digitale AbhĂ€ngigkeit: Als die USA Europas IT-Sicherheit bewusst begrenzte und VerschlĂŒsselung als Waffe galt
ExportbeschrĂ€nkungen fĂŒr Kryptografie
Digitale AbhĂ€ngigkeit ist kein neues PhĂ€nomen. Schon in den 1990er Jahren entschieden die USA, welche VerschlĂŒsselung Europa nutzen durfte â und lieferten bewusst geschwĂ€chte Sicherheit. Was wie ein technisches Detail wirkt, war in Wahrheit eine Frage von Kontrolle und Macht. Warum diese Geschichte bis heute nachwirkt und was sie ĂŒber digitale SouverĂ€nitĂ€t in Europa verrĂ€t, zeigt dieser Beitrag.
Weiterlesen »
đ§ Podcast | Folge 16 | Zwischen Narrenkappe und Haltung
Auf die Ohren, fertig, GRĂN!
Karneval ist mehr als Konfetti und Kamelle. Hinter Narrenkappe und BĂŒtt verbirgt sich ein StĂŒck rheinische Selbstbehauptung – und eine Frage nach demokratischer Haltung. In dieser Folge schaue ich genauer hin: Ventil oder politischer Resonanzraum?
Weiterlesen »
𧱠Wenn Bauklötze und Kurven in Debatten auftauchen
Wenn Sprache nicht mehr erklÀrt, sondern abwertet?
Dieser Beitrag blickt auf Bilder, Vergleiche und Zwischentöne, die Diskussionen kippen lassen. Und darauf, warum Sachlichkeit und Respekt keine Nebensache sind, sondern Grundlage demokratischer Debatten.
Weiterlesen »