Im aktuellen Europawahlkampf ist unübersehbar, wie Wahlplakate nicht nur als Träger politischer Botschaften fungieren, sondern auch vermehrt Ziel von Vandalismus und Hass werden. Diese Zerstörungen sind nicht nur Ausdruck einer zunehmenden Missachtung politischer Meinungen, sondern auch beunruhigender Beleg für eine wachsende Toleranz gegenüber Gewalt. Die verstörenden Bilder beschmierter und zerstörter Wahlplakate verdeutlichen den erschreckenden Übergang von Sachbeschädigungen zu physischer Gewalt gegen politisch Engagierte. Die jüngsten Angriffe auf Menschen, die sich politisch einbringen, indem sie Plakate aufhängen, zeigen ein noch bedenklicheres Muster der Intoleranz und des Hasses. Sie werden nicht nur beleidigt und bedroht, sondern sogar körperlich angegriffen. Dies stellt einen direkten Angriff auf unsere demokratischen Werte und Prinzipien dar und gefährdet die Sicherheit unserer politisch engagierten Menschen ernsthaft.
Diese Entwicklung ist inakzeptabel und ein absolutes No-Go. Sie zwingt uns alle dazu, uns zu fragen:
Ist dies die Gesellschaft, in der wir leben wollen? Sind dies die Methoden, mit denen wir politische Debatten führen wollen?
Diese besorgniserregende Entwicklung dürfen wir nicht gleichgültig hinnehmen. Angesichts dieser bedrohlichen Realität ist es an der Zeit, klare Grenzen aufzuzeigen. Schlussendlich geht es um unsere Demokratie, das Fundament unserer Freiheit und unserer gemeinsamen Zukunft. Es liegt an jedem von uns, sie zu schützen, zu bewahren und zu stärken.

Verwandte Artikel
🎧 Podcast | Folge 15 | Globale Krisen – lokale Verantwortung
Auf die Ohren, fertig, GRÜN!
Internationale Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheiten und gesellschaftliche Spannungen prägen auch 2026 den politischen Alltag. Warum diese Weltlage ganz konkret Städte und Gemeinden betrifft und welche Rolle Kommunalpolitik dabei spielt, steht im Mittelpunkt dieser Podcast-Folge.
Weiterlesen »
Silvester – Die Stille zwischen den Knallserien
Kurz vor Mitternacht liegt für einen Moment Stille über dem Dorf.
In dieser stillen Minute entsteht eine persönliche Reflexion über die Silvesternacht – über Knallerei, Gewohnheiten und die Frage, wie selbstverständlich wir Knallserien, Rückzug und Anpassung akzeptiert haben.
Der Text schaut nicht anklagend, sondern nachdenklich auf eine Tradition, die viele längst hinterfragen, die aber dennoch Jahr für Jahr unser gesellschaftliches Miteinander übertönt.
Weiterlesen »
Licht, das uns trägt – ein Gedanke zum Jahreswechsel
#Gemeinsam
Licht, das uns trägte – Ein Song zum Innehalten. Klar werden. Weitergehen. Warum Zukunft nicht im großen Wurf entsteht, sondern dort, wo wir gemeinsam handeln.
Weiterlesen »